Wir, der REFLEKTOR NEUKÖLLN, untersuchen die Schnittstelle zwischen Ich und Gesellschaft, die Wechselwirkung zwischen Individuum und Kollektiv. Gewonnene Erkenntnisse setzen wir mit den Mitteln der Bildenden Kunst, des Schauspiels, sozialer Intervention, Musik, Film, Bewegtbild, Performance, Sound und Installation im monatlichen Rhythmus um. Als offene Gruppe laden wir Menschen unseres sozialen Umfeldes und Kiezes ein, sich an dieser Arbeit zu beteiligen und künstlerisch mit dem gesetzten Thema auseinanderzusetzen. Dies ist ein wesentlicher Teil unseres Konzepts.

 

Eine sich anschließende Ausstellung dokumentiert diesen Prozess und soll gleichzeitig weitere Menschen anziehen. Der Arbeitswelt steht in näherer Zukunft ein gewaltiger Umbruch bevor. Im Zuge von Digitalisierung und Automatisierung werden viele Arbeitsplätze wegfallen. Gibt es ein befriedigendes Leben ohne Erwerbsarbeit? Diese Frage dürfte in den kommenden Jahren öfter gestellt werden. Wir möchten als eine Art Zukunftslabor unseren Beitrag zu dieser Debatte leisten.