DAS MAHL DER VERDRÄNGTEN

GÄNGEVIERTEL HAMBURG | 22.08.2020 | 17:00-19:00 Uhr

IM RAHMEN VON ELFTER GÄNGEVIERTEL-GEBURTSTAG


Am Samstag 22.08.2020 kommen die Verdrängten in Hamburg an. Besuchen Sie uns zum Elfter Gängeviertel-Geburtstag zum MAHL DER VERDRÄNGTEN performance!

 

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THE POWER TO SLEEP

REFLEKTOR NEUKÖLLN | 15.08.2020 | 19:30 Uhr

Der Philosoph Emanuel Levinas schlägt vor, dass die Möglichkeit, Bewusstsein zu haben, dadurch gegeben wird, es auch verlassen zu können; mit anderen Worten: durch die Fähigkeit zu schlafen.

"The Power to Sleep" ist eine Performance über menschliche Beziehungen, Interaktion mit anderen und dem Bewusstsein. Das Zitat aus Levinas (Bewusstsein ist die Fähigkeit zu schlafen) wird erstens als Metapher für die Absicht hinter menschlichen Beziehungen verwendet. Zweitens stellt es den Schlaf als einen polysemischen Raum intimer Interaktion dar, auf welche der Blick der Öffentlichkeit gelenkt wird.

"The Power to Sleep" versucht, durch die Ausstellung des intimen Schlafraumes, das Spiel der sozialen Interaktioernen zu erforschen, welches das intime Leben mit sich bringt. Zu diesem Zweck stellt der Künstler sein Bett in einen öffentlichen Ausstellungsraum, die Öffentlichkeit wird buchstäblich auf seinen Traumraum projiziert und der Besucher kann auf Vorschläge, die auf Karten aug der Vitrine angeboten werden, eingehen.

Wir laden Sie am Samstag den 15.08. ein, an dieser Performance durch das Fenster des Reflektors Neukölln teilzunehmen. Die notwendige Distanz in Zeiten von Covid 19 ist dadurch gewährleistet, das der Künstler durch das Schaufenster vom Publikum getrennt ist.

Wir freuen uns auf Sie!


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DAS ZIMMER: VIER WÄNDE, EIN FENSTER UND ICH

Herrfurthplatz, Neukölln |  19-20.06.2020

Der Reflektor Neukölln bringt eine den aktuellen Umständen entsprechende Performance/Installation auf die Straße. In einem bewegten Zimmer werden die letzten Wochen während der Corona-Einschränkungen ironisch-kritisch verarbeitet. Durch ein Fenster hindurch trifft eine intime Zimmersituation auf die Außenwelt. Obwohl unter freiem Himmel treiben einen die eigenen vier Wände in die Enge.

 

Ihr seid eingeladen, aus den Erfahrungen dieser Zeit des Rückzuges, mit erweitertem Blick, alternative Wege für ein künftiges Miteinander zu gehen. Das Ziel ist es, Fenster zu öffnen und die Verbindung zum Außen aufzunehmen. Die Frage nach dem Innen und Außen wird heute durch die Medialisierung relativiert. Die bereits bestehende Überbelichtung des Privatlebens in den sozialen Netzwerken verstärkt sich deutlich im Kontext der Pandemie angesichts der latenten Einsamkeit. Die Tatsache, dass es in Form des Internets eine öffentliche Bühne gibt, in der jede(r) ProtagonistIn sein kann, ist ein Phänomen, das die Beziehung zwischen KünstlerInnen und Publikum in Frage stellt. Hier sind wir alle KünstlerInnen und wir sind alle Publikum.

In unserem Projekt lassen wir ein „Zimmer“ im öffentlichen Raum entstehen. Wir bauen die Möbel und die Wände eines Zimmers auf Räder. Diese werden von kostümierten Personen geschoben. Der Raum wird sich ausbreiten und verengen. Die Möbel reagieren auf die Wände und umgekehrt.Innerhalb dieses sich verändernden und bewegenden Raumes werden Lesungen und Performances stattfinden.

Wir werden zu festgelegten Zeitpunkten durch den Schillerkiez ziehen und verschiedene Plätze bespielen. Dabei achten wir auf die Regelungen für Personengruppen und das Abstandsgebot.

 

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